„Der Bootsbau wird in unserem traditionellen Familienbetrieb seit Generationen betrieben und wir können auf jahrzehntelange Erfahrung zurückblicken.“

Jonny Ruderboote

Knickspant-Bauweise:

Knickspant wird die Form eines Bootsrumpfes genannt, wenn dieser einen eckigen Querschnitt hat, die Spanten also keine runde Form haben. Einige Knickspantboote weisen einen Plattboden auf, wie zum Beispiel bei dem Johnny Ruderboot. Grundsätzlich kann durch die Knickspantbausweise mit geringerer Materialstärke eine ausreichende Stabilität des Rumpfes erreicht werden.

Klinker Ruderboot

Klinker-Bauweise:

Was früher gang und gäbe war, wird heute seltener ausgeführt: Die Methode der Klinkerbauweise. Das Anliegen jeweils der oberen Planke an der unteren nennt der Bootsbauer „Landung“. Die Planken werden in je einem Falz an den Steven in die „Sponnung“ eingepaßt und verschraubt. Untereinander müssen die Planken mit Kupfernieten  verbunden werden. Durch die vielen Arbeitsgänge beim Vernieten der Kupferstifte ist die Klinkerbauweise heutzutage sehr aufwendig. Die Bauweise macht diese Boote jedoch sehr robust und sehr leicht zu rudern.

Kunststoff Ruderboot

Kunststoff-Bauweise:

Dieses Ruderboot wird mit Hilfe des Handlegeverfahrens (Laminieren) hergestellt, d. h., das Gewebe wird von Hand auf in eine Form drapiert und mit Kunstharz getränkt. Anschließend wird mit Hilfe einer Rolle durch Anpressen das Gewebe entlüftet. Dadurch soll nicht nur die im Laminataufbau vorhandendene Luft, sondern auch überschüssiges Harz entfernt werden. Dieses Vorgehen wird so oft wiederholt, bis die gewünschte Schichtstärke vorhanden ist. Nach dem Aufbringen aller Schichten härtet das Bauteil durch die chemische Reaktion des Harzes mit dem Härter aus.
Es hat die Form eines Rundspanters, besonders leicht und sicher. Die Bauweise macht diese Boote sehr robust und sehr leicht zu rudern und eignet sich besonders als Fischerruderboot.